Saturday, February 11, 2006
Lynhøgen koia (6th koia)
Lang is her - es is wieder mal Zeit für eine Koiatur. Die grossen Koias waren leider schon alle gebucht - deshalb hamma uns dann für eine 4 Personen Koia entschieden. Martin's Bruder war wieder mal zu Besuch - er war ein paar Tage verkühlt, ich war auch nicht ganz gesund und deshalb hamma erst spät eine Koie reserviert. Diesmal habn wir uns entschlossen nur von Samstag bis Sonntag auf die Koia zu fahren. Wir wollten uns früh am Samstag aufmachen - tja ich glaub schlussendlich is es dann nach 10:00 gewesen als wir losgefahren sind ;-). Die Fahrt führt in den Südosten von Trondheim. Die Koia wär ja nur 35km Luftlinie von Trondheim entfernt, da sie allerdings südlich von einem See liegt, wo nicht mehr so viele Strassen zu finden sind, hat sich die Strecke auf 100km ausgedeht. Das Auto is ja heuer schwer zuverlässig, hat mich beim Starten noch kein einziges Mal im Stich gelassen - ich frag mich wo genau der Mechaniker
da Hand aufgelegt hat. Kurz nach 12:00 simma dann auch auf der verschneiten Strasse am Seeufer. Da gibts dann die ersten Probleme, da ich keine Schneeketten hab - es hat ja auch noch frisch geschneit in der Nacht. Eine Kurve scheint zu eng zu sein, und dann simma auch schon mit der Schneewand gstanden mitn Auto - gottseidank war ja genug Schnee da! Das Rausschieben hat dann aber überraschenderweise einfach geklappt. Da gleich anschliessend eine Felswand war, simma auch nur einen halben Meter im Schnee gesteckt. Die nächste Steigung hat dann auch nur geklappt da die anderen 3 ausgestiegen sind. Was ich ja noch nicht verraten hab, wer diesmal alles dabei war! Martin und Sarka, Dedek - der Bruder von Martin der zu Besuch war und ich - Eva hat wohl zu
fleissig trainiert und Probleme mit der Hüfte gehabt - da tut langlaufen dann gar nicht so gut. Lang hats dann nicht gedauert und die nächste unüberwindbare Steigung war da - da hat gar nichts mehr geholfen - ausser Schneeketten, wenn ich welche mitgehabt hätt ;-). Dann wollt ich die Steigung nochmal allein probiern - beim Rückwertsrunterfahren hab ich dann einmal ein bisserl zu stark gebremst und wir habn uns schon um 180 Grad gedreht und sind in der Leitplanke gestanden. Wieder mal genug Schnee da - sodass alles mit Anschieben wieder heil auf die Strasse gekommen is. Kein Kratzer! Dann kam auch locker ein VW Kombi mit Allradantrieb die Steigung entgegen und die Fahrerin hat gefragt wo wir denn hin wollten. Sie hat dann gemeint dass der Parkplatz eh nicht mehr weit weg is. Also habn wir beschlossen das Auto bei der nächsten Gelegenheit abzustellen und den Rest der Strasse zu Fuss zu gehn.Also hamma gleich mal die Langlaufausrüstung unter die Füsse geschnallt und sind die geräumte, aber schneebedeckte Strasse hinunter zum Parkplatz gefahren. Da meine Langlaufkünste noch eher bescheiden sind, hats mich gleich 2x auf die Strasse ghaut - das war doch eher schmerzhaft!! Am Parkplatz angekommen, haben wir festgestellt, dass das eigentlich nicht der Parkplatz ist den wir suchen. Die folgende gebührenpflichtige Strasse sollte dorthin führen. Auf der waren allerdings 20cm Neuschnee und eine frische Schneemobilspur! Da nützt einem wohl nicht mal ein Geländewagen. Die Langlauftour zur Hütte
wird also doch länger ausfallen als die angegebenen 2h. Das steile Stück bergauf konnten wir der Schneemobilspur folgen - perfekt! Nach 2,5 Stunden sind wir dann auch am frisch verschneiten "Winterparkplatz" angekommen. Da war sicher schon lang kein Auto mehr. Von da an gings dann ohne Schneemobilspur durch die frisch verschneite Lanschaft. Unbeschreiblich!!!Nach knapp 4h sind wir dann an unserer Koia angekommen. Diesen Abend gabs wieder mal das Koia Standardgericht - Lachs mit Reis - sogar noch mit Olivenöl mit Zitrone, das uns Vorgänger dagelassen haben. Danach noch a paar Runden Watten und früh ins Bett gehen nach einem sehr schönen aber auch anstrengenden Tag! Heute hab ich auch des erst Mal eine Karte hinzugefügt wo man die Route sehen kann, die wir gegangen sind. GPS sei dank! ;-)