Wednesday, February 22, 2006
Rindalsløa koia og masse sol og snø
Es is wieder ziemlich kalt gworden in der Hütte in der Nacht - da fällt früh aufstehn a bissl schwer. Trotzdem samm heut schon vor 9:00 ausm Bett gwesn. Der Blick aus der Hütte hat wieder bestes Wetter versprochen. Dann warma auch bald fertig für die erste Tagestour. Der nächstgelegene Gipfel sollts werden, nicht zu weit weg und nicht zu steil. Ich hab ja diese
Langlauf-Schuppenschi, wo ma eigentlich kein Wachs oder ähnliches aufträgt. Wachs hätt ich heut soundso nicht braucht, aber als es dann steiler wurde, hab ich dann doch vor und hinter dem Schuppenteil in der Mitte vom Schi 'Klister' aufgetragen - ein Kleber damit ma auch im steileren Gelände nicht zurückrutscht. Des Klister wirkt Wunder, auch wenn nicht viel davon am Schi war. Wieder mal perfekte Bedingungen mit Sonne,
fast Windstille und frischem Schnee von der Nacht. Am Gipfel dann a kleine Jause - es wird bei ein frischen Lüfterl am Gipfel doch glei mal kühl. Dann hamma des Klister wieder vom Schi entfernt - ma will ja nicht mit Handbremse den Hang runter. Die Abfahrt war diesmal einiges länger als letztes Wochenende und einfach traumhaft! Frischer Schnee und super Terrain! Aber auch di
e schönste Abfahrt is mal zu Ende. In der Hütte gabs dann zu Mittag wieder Reis, und a Stund später hamma uns wieder aufn Heimweg gmacht. Martin und Sarka haben ja heut um 18:30 noch ein Volleyball Match. Also nach dem Heimkommen
noch a halbe Stunde Zeit, dann hab ich die beiden noch zur Halle gebracht, damits ned allzu viel Stress is. Danach hab ich mal bei einem "Resident Assistent" angerufen weil unser Herd nicht mehr funktioniert hat. Wie vermutet eben eine Sicherung - aber des Kasterl war natürlich abgeschlossen. Nachdem das behoben war ist auch den Palatschinken nach der Koiatur nichts mehr im Weg gestanden. Die nächsten 2 Wochenenden wird dann wohl keine Koiatur geben, aber danach werma uns wieder aufmachen in die Berge!Tuesday, February 21, 2006
Rindalsløa koia (7th koia)
Die letzte Koietur war ja gerade mal eine Woche her, aber der Schnee war gut und die Wettervorhersage nahezu perfekt. Also musste es dieses Wochenende wieder auf eine Koie gehn! Diesmal eine Koia die etwas leichter zu erreichen ist, aber trotzdem auf 400m Höhe liegt, da solls ja dann keinesfalls mehr regnen wenn Niederschlag angesagt is. Die ganze Woche in Trondheim wars windig, aber für Samstag war Schnee und wenig Wind angesagt. Diesmal sollts auch am Samstag a bissl früher losgehn, da der Weg zur Koia diesmal kurz sein sollte und sich auch noch ein Nachmittagsausflug ausgehn sollt. 9:30 hamma uns beim Auto getroffen, dann noch Brennmittel für die
Petroleumlampen beim ICA um die Ecke gekauft, und dann nochmal heim - wir habn Wasser für die Wanderung noch vergessen. Also 10:00 Abfahrt ;-). Nach gut 1,5 h im Südwesten nahe der "Stadt" Rindal angekommen. Das Wetter war nicht ganz so gut. Es war bewölkt und hat auch immer a bissl geschneit. Der Anfang war ein bissl beschwerlich, etwas steil und harter Schnee - aber dann gings schon in gewohnter Manier durch die frisch verschneite Landschaft. Der Weg zur Hütte is ungefähr 3km lang und die Hütte war dank frischer Spuren von unseren Vorgängern leicht zu
finden. Dort angekommen hats a kleine Jause geben und dann simma gleich los zu einer kleinen Runde. Kein Wind dafür stetiger Schneefall. Sehr schöne Gegend wieder mal zum Langlaufen! Eva is noch immer nicht ganz fit, diesmal waren wieder Martin und Sarka und Johannnes, der Lnaglaufschi ausgeborgt hatte. Die Ausrüstung war noch etwas älterer Bauart, und deswegen nicht ganz so leicht in der Handhabung. Johannes war auch nicht viel auf Langlaufschiern unterwegs, da wird das Ganze dann gleich a bissl anstrengend. Viel Bodenkontakt mit allen Körperteilen is da nicht ausgeblieben, aber im Laufe der 2 Tage hat sich alles viel verbessert. Sarka war heut a bissl desorientiert. Johannes war schon recht erschöpft und Sarka meinte wir würden wohl die Richtung noch weiter gehn? Tja das lag aber nur daran dass wir 2 Richtungsänderungen gemacht haben und Sarka gemeint hat wir wären schon wieder in Richtung Hüttete unterwegs ;-). Da hat dann Johannes auch wieder aufgeatment, dass der Plan doch war
wieder Richtung Hütte zurück zu gehn. Mit ein paar schönen Abfahrten gings dann wieder zurück zur Hütte. Das Holz war trocken udn Feuer war schnell gemacht. Auch den Kocher habn wir mit Feuerwerk wieder in Gang gebracht. Und wieder mal gabs traditionell Lachs mit Reis - naja vielleicht sollt ma da doch mal variieren beginnen ;-). Diesmal hielt sich die Müdigkeit in Grenzen und deshalb gabs ausgedehntes Watten und dann acuh noch eine neues deutsches Kartenspiel: Doppelkopf. Is auch für vier Spieler - aber sehr empfehlenswert!
wieder Richtung Hütte zurück zu gehn. Mit ein paar schönen Abfahrten gings dann wieder zurück zur Hütte. Das Holz war trocken udn Feuer war schnell gemacht. Auch den Kocher habn wir mit Feuerwerk wieder in Gang gebracht. Und wieder mal gabs traditionell Lachs mit Reis - naja vielleicht sollt ma da doch mal variieren beginnen ;-). Diesmal hielt sich die Müdigkeit in Grenzen und deshalb gabs ausgedehntes Watten und dann acuh noch eine neues deutsches Kartenspiel: Doppelkopf. Is auch für vier Spieler - aber sehr empfehlenswert! Sunday, February 12, 2006
Lynhøgen koia & 200.000th kilometer
Eigentlich wollt ma ja heute früh aufstehen, um den schönenn Tag zu nutzen, ganz is draus leider wieder mal nix worden ;-). Mehr oder weniger früh kurz nach 10 Uhr nach einem kleinen Frühstück hamma uns dann zur Morgentour aufgemacht - Langlaufen ohne Rucksack is ja gleich viel besser! Wieder durch die frisch
verschneite Landschaft - allerdings auch ein paar eisige Stellen waren auf dem Weg zum Gipfel dabei. Nach weniger als 1,5 Stunden sind wir aber dann auch schon dort angekommen. Die Freude über den Rückweg hielt sich stark in Grenzen, aber gottseidank haben wir dann auf der anderen Seite vom Gipfel die perfekte Abfahrt gefunden! Gerade die richtige Steilheit und ohne Eis - einfach perfekt. Kurz nach 12 waren wir dann schon auch wieder zurück in der Koia. Wir hatten ja noch Reis übrig von gestern, und Olivenöl war ja auch noch in rauen Mengen vorhanden. Also Pfanne auf den Kocher - das ist das erste Mal dass wirs geschafft habn einen dieser Kocher anzuwerfen - was allerdings auch jedesmal mit einem kleinen Feuerwerk angefangen hat ;-). Viel Olivenöl in die Pfanne, dazu dann den Reis erwärmen und zum Schluss noch Käsescheiben drüber und schmelzen lassen, und fertig ist ein perfektes Reis-Recyclings-Gericht! Wirklich schmackhaft und sättigend! Dann haben wir die Koia sauber gmacht und uns
wieder auf den Rückweg gemacht. Diesmal sind wir in Richtung des zugefrorenen Sees losgegangen, um nicht 2 mal den gleichen Weg zu gehen. Dort sind wir dann wieder einer Snowscooter Spur gefolgt die dann später wieder zur anderen führen sollte. Wieder mal eine optimale Spur mit ein paar Steigungen und Abfahrten dabei. Und zum Schluss gabs dann noch eine steile Abfahrt - die Snowscooter Spur entlang. Ich hab 7:30 für die 2,5km lange Strecke gebraucht - die anderen waren da einiges schneller. Aber immerhin haut des jetzt mit die Langlaufschiabfahrten auch schon besser hin. Unten angekommen dann wieder zu Fuss zum
Auto zrück - und obwohls sich am Anfang nicht so angehört hat, das Auto hat sich beim ersten Mal problemlos starten lassen, obwohl es eine eiskalte Nacht war. Und auf dem Weg zurück, wenige Kilometer vor dem Trondheim Airport ist is es dann geschehen - der 200.000. km is mit dem Mazda
zurückgelegt worden - das muss natuerlich mit Foto dakumentiert werden!! ;-) Natürlich nicht während der Fahrt! Am Abend gabs dann wieder das obligatorische After-Cabintrip-Dinner: Paltschinken! Und ein perfektes Koia Wochenende ist wieder einmal zu Ende gegangen.Saturday, February 11, 2006
Lynhøgen koia (6th koia)
Lang is her - es is wieder mal Zeit für eine Koiatur. Die grossen Koias waren leider schon alle gebucht - deshalb hamma uns dann für eine 4 Personen Koia entschieden. Martin's Bruder war wieder mal zu Besuch - er war ein paar Tage verkühlt, ich war auch nicht ganz gesund und deshalb hamma erst spät eine Koie reserviert. Diesmal habn wir uns entschlossen nur von Samstag bis Sonntag auf die Koia zu fahren. Wir wollten uns früh am Samstag aufmachen - tja ich glaub schlussendlich is es dann nach 10:00 gewesen als wir losgefahren sind ;-). Die Fahrt führt in den Südosten von Trondheim. Die Koia wär ja nur 35km Luftlinie von Trondheim entfernt, da sie allerdings südlich von einem See liegt, wo nicht mehr so viele Strassen zu finden sind, hat sich die Strecke auf 100km ausgedeht. Das Auto is ja heuer schwer zuverlässig, hat mich beim Starten noch kein einziges Mal im Stich gelassen - ich frag mich wo genau der Mechaniker
da Hand aufgelegt hat. Kurz nach 12:00 simma dann auch auf der verschneiten Strasse am Seeufer. Da gibts dann die ersten Probleme, da ich keine Schneeketten hab - es hat ja auch noch frisch geschneit in der Nacht. Eine Kurve scheint zu eng zu sein, und dann simma auch schon mit der Schneewand gstanden mitn Auto - gottseidank war ja genug Schnee da! Das Rausschieben hat dann aber überraschenderweise einfach geklappt. Da gleich anschliessend eine Felswand war, simma auch nur einen halben Meter im Schnee gesteckt. Die nächste Steigung hat dann auch nur geklappt da die anderen 3 ausgestiegen sind. Was ich ja noch nicht verraten hab, wer diesmal alles dabei war! Martin und Sarka, Dedek - der Bruder von Martin der zu Besuch war und ich - Eva hat wohl zu
fleissig trainiert und Probleme mit der Hüfte gehabt - da tut langlaufen dann gar nicht so gut. Lang hats dann nicht gedauert und die nächste unüberwindbare Steigung war da - da hat gar nichts mehr geholfen - ausser Schneeketten, wenn ich welche mitgehabt hätt ;-). Dann wollt ich die Steigung nochmal allein probiern - beim Rückwertsrunterfahren hab ich dann einmal ein bisserl zu stark gebremst und wir habn uns schon um 180 Grad gedreht und sind in der Leitplanke gestanden. Wieder mal genug Schnee da - sodass alles mit Anschieben wieder heil auf die Strasse gekommen is. Kein Kratzer! Dann kam auch locker ein VW Kombi mit Allradantrieb die Steigung entgegen und die Fahrerin hat gefragt wo wir denn hin wollten. Sie hat dann gemeint dass der Parkplatz eh nicht mehr weit weg is. Also habn wir beschlossen das Auto bei der nächsten Gelegenheit abzustellen und den Rest der Strasse zu Fuss zu gehn.Also hamma gleich mal die Langlaufausrüstung unter die Füsse geschnallt und sind die geräumte, aber schneebedeckte Strasse hinunter zum Parkplatz gefahren. Da meine Langlaufkünste noch eher bescheiden sind, hats mich gleich 2x auf die Strasse ghaut - das war doch eher schmerzhaft!! Am Parkplatz angekommen, haben wir festgestellt, dass das eigentlich nicht der Parkplatz ist den wir suchen. Die folgende gebührenpflichtige Strasse sollte dorthin führen. Auf der waren allerdings 20cm Neuschnee und eine frische Schneemobilspur! Da nützt einem wohl nicht mal ein Geländewagen. Die Langlauftour zur Hütte
wird also doch länger ausfallen als die angegebenen 2h. Das steile Stück bergauf konnten wir der Schneemobilspur folgen - perfekt! Nach 2,5 Stunden sind wir dann auch am frisch verschneiten "Winterparkplatz" angekommen. Da war sicher schon lang kein Auto mehr. Von da an gings dann ohne Schneemobilspur durch die frisch verschneite Lanschaft. Unbeschreiblich!!!Nach knapp 4h sind wir dann an unserer Koia angekommen. Diesen Abend gabs wieder mal das Koia Standardgericht - Lachs mit Reis - sogar noch mit Olivenöl mit Zitrone, das uns Vorgänger dagelassen haben. Danach noch a paar Runden Watten und früh ins Bett gehen nach einem sehr schönen aber auch anstrengenden Tag! Heute hab ich auch des erst Mal eine Karte hinzugefügt wo man die Route sehen kann, die wir gegangen sind. GPS sei dank! ;-)
Thursday, February 09, 2006
Langrenn og gå pa snowboard
Gestern war ich am Vormittag das erste Mal langlaufen - lang genug hats gedauert! In 20min is ma vom Studentenheim bei einem Parkplatz wo eine Langlaufloipe losgeht. Da kommt man dann auch am Stausee vorbei - bei schönem Wetter perfekt. So sicher bin ich mir ja noch nicht auf den schmalen Dingern, aber wird immer besser.
Heut hab ich mich dann auch wieder halbswegs gesund gefühlt und somit stand wieder Langlaufen am Programm. Also hab ich mich schon um halb10 in der Früh!!! mit Eva am Parkplatz getroffen und dann hamma a kleine Runde gemacht - bei besten Schneebedingungnen und Sonnenschein - einfach perfekt! Um 12:00 gings dann noch zur Vorlseung und um halb 4 bin ich dann mit Eva nochmal nach Vassfjellet gefahren - ein bisserl snowboarden. So sollten Unitage in Norwegn immer aussehen! Das war aber dann auch genug Anstrengung für einen Tag. Das GPS wollte ja für den nächsten Tag auch noch mit haufenweise Daten gefüttert werden. Wir habn diesmal nur einen Kartenausdruck mitgenommen, da auf den offiziellen Karten unsere Koie, die wir am nächsten Tag aufsuchen wollten nur am rechten oberen Rand zu finden war, und wir wollten uns ja nicht 2 oder gar gleich 4 Karten kaufen. Also wieder mal Kartenausdruck und GPS vertrauen ;-). Am Abend hamma dann noch eine Runde "Munchkin" zu viert gespielt - nettes Kartenspiel, am Anfang ziemlich kompliziert - aber mit der Zeit machts wohl Spass. Eine Anlehnung an Rollenspiele wie Diablo, wo man Level 10 erreichen muss, verschiedene Fähigkeiten hat, Monster und Gegner besiegen muss. Hört sich seltsam an - is es aber nicht ;-) Wer mal Gelegenheit hat ausprobiern!
Heut hab ich mich dann auch wieder halbswegs gesund gefühlt und somit stand wieder Langlaufen am Programm. Also hab ich mich schon um halb10 in der Früh!!! mit Eva am Parkplatz getroffen und dann hamma a kleine Runde gemacht - bei besten Schneebedingungnen und Sonnenschein - einfach perfekt! Um 12:00 gings dann noch zur Vorlseung und um halb 4 bin ich dann mit Eva nochmal nach Vassfjellet gefahren - ein bisserl snowboarden. So sollten Unitage in Norwegn immer aussehen! Das war aber dann auch genug Anstrengung für einen Tag. Das GPS wollte ja für den nächsten Tag auch noch mit haufenweise Daten gefüttert werden. Wir habn diesmal nur einen Kartenausdruck mitgenommen, da auf den offiziellen Karten unsere Koie, die wir am nächsten Tag aufsuchen wollten nur am rechten oberen Rand zu finden war, und wir wollten uns ja nicht 2 oder gar gleich 4 Karten kaufen. Also wieder mal Kartenausdruck und GPS vertrauen ;-). Am Abend hamma dann noch eine Runde "Munchkin" zu viert gespielt - nettes Kartenspiel, am Anfang ziemlich kompliziert - aber mit der Zeit machts wohl Spass. Eine Anlehnung an Rollenspiele wie Diablo, wo man Level 10 erreichen muss, verschiedene Fähigkeiten hat, Monster und Gegner besiegen muss. Hört sich seltsam an - is es aber nicht ;-) Wer mal Gelegenheit hat ausprobiern!
Tuesday, February 07, 2006
Rain and snow
Im Moment gibts mal nicht viel Neues, a bissl was für die Uni zu tun, und die ganze letzte Woche hats geregnet, des hat einen Vorteil dass zumindest das Eis von den Strassen und vor alllem Fusswegen wieder weg is. Ich hab ja ghört die Grazer sind teilweise auchc schon mit "Nullstreuung zur Feinstaubreduktion" vertraut - in Trondheim hat das wohl eher Geld- und Bequemlichkeitsgründe. Und wenn ich ehrlich bin ist genau das der Grund warum die nordischen Kinder bei der PISA Studie so gut abschneiden - die kriegen ein richtiges Balance Gefühl und sind immer hochkonzentriert schon beim Weg zur Schule!Leider war dann natürlich die ganze Woche auch nix mit Langlaufen oder Snowboarden. Aber: am letzten Samstag hats wieder geschneit, nur seit genau dem Tag bin ich mit Fieber im Bett gelegen - dumm gelaufen - der erste Schnee seit langem wieder. Dafür schneits heut wieder und auch morgen is wieder Schnee angsagt - da hoff ich dann dass die Winterfreizeitaktivitäten fürs Wochenende zumindest gesichert sind! Gsund sollt ich morgen auch wieder sein, wenn mich nicht alles täuscht....