Sunday, March 12, 2006
Taagaabu - a windy sunday
Wer nicht weiss was am linken Bild so interessant is, der wundert sich zu Recht! Martin beherrscht seine Langlaufschi zu gut, dass das die erste Gelegenheit war einen Sturz live zu sehen. Is ein bisserl schwer zu sehn, aber Hauptsache man weiss es ;-). Der Sturz is gleich nach der Schneewechte passiert, wobei die Sturzzone leider durch Martin verdeckt is. Und im rechten Bild endet eine Spur plötzlich, da hat Eva die Kontrolle über ihre Schi verloren, und den Rest in der präparierten Spur fortgesetzt ;-).
Heut hat uns die Sonne schon wieder aus dem Bett gelockt. Zum Frühtsück gabs dann die letzen Vafels und dann hamma uns auch bald wieder aufn Weg gemacht. Diesmal is es in der Höhe aber dann doch einiges unangenehmer gewesen mit an kühlen Lüfterl. Vom ertsen Gipfel hamma uns dann auch wieder auf den Weg nach unten gemacht. Von dort aus hamma auch noch eine kleine cabin gesehen, wo wir dann an einem windstillen Platz unsere Pause machen wollten. Also direkt auf die cabin zugesteuert und wenn der Wind mal
nachlasst wirds auch gleich deutlich wärmer. Die cabin war unverschlossen, also hamma uns gedacht dass ma die Teepause im Inneren machen können. Da hat ma sich dann wenigstens a bissl aufwärmen können. Und dann ist auch noch die Bindung von Šárka eingefroren. Das is natürlich ungünstig - zu Fuss wärs dann doch a bissl länger und des Problem war dass es nicht zugänglich war, da is wohl was im Inneren der Bindung eingefroren. Aber wir hatten noch ein bisschen warmen Tee, damit hat sich das Eis dann wieder auftauen lassen und es konnte weiter gehen. Kurz danach sind wir wieder weiter unten
gewesen, der Schnee aufn Hang is mehr worden und der Wind weniger - herrliche Bedingungen.
Da hamma dann unsere Route im windgeschützen Bereich a bissl ausgedehnt und dabei die gewohnt perfekten Bedingungen, die wir bei den anderen Koiaturs gehabt haben, wieder gefunden. Frischer Schnee, Sonne und Windstille machen sowas perfekt. Und für die halbe Stunde mit den Bedingungnen hat sich die Koietur auch schon wieder ausgezahlt!! Nachdem die Runde durch den Wind a bissl kürzer ausgefallen is, hamma noch gemütlich in der cabin gejausnet und uns wiede auf den Heimweg gemacht. Das war dann auch wieder ein super Koiewochenende zu Ende!Saturday, March 11, 2006
Taagaabu (8th koia)
Lang is her und höchste Zeit für die nächste cabin. Und es sind ja noch ein paar wenige cabins übrig, die fürs Langlaufen ideal sind. Diesmal wieder Richtung Süden und auch die Anfahrt sollt sich als einfach darstellen, da eine 'Bundesstrasse' bis zum Parkplatz führt. Der Weg zur cabin sollte auch nur 2km lang sein und deswegen hamma uns entschlossen - da auch bestes Wetter fürs Wochenende prognostiziert war - diesen Samstag auch schon wirklich früh aufzubrechen, damit wir an beiden Tagen eine längere Tour machen können. Diesmal waren natürlich wieder Martin und Šárka dabei und endlich auch wieder Eva! Heut also wirklich um 7 Uhr aufgestanden, die restlichen Sachen gepackt und kurz nach 8 war ma auch schon aufm Weg in den Süden. Und wie's der Teufel so will, hamma zerst die falsche Strasse erwischt, des war dann auch Schneefahrbahn und auch ein wenig steil. Bald einmal hats dan für die anderen geheissen aussteigen und zu Fuss gehn und bald auch anschieben. Bis ma dann endlich eingsehen hat, dass das was auf der Karte is und das was man da fährt eigentlich nicht ganz zusammenpasst dauerts seine Zeit ;-). Nach ein paar Kehren und 2 maligem Anschieben hamma dann doch umgedreht.
Den Fakt dass es sich dabei um eine Mautstrasse gehandelt hat, von der in der Beschreibung auch nicht die Rede war, hab ich wohl auch ignoriert. Heisst ja nicht dass sie das nicht mal hätten vergessen können rein zu schreiben! ;-). Kurz danach hat sich dann die richtige Strasse gefunden und 20 km später war ma dann am Strassenende, wo wir bei einem Bauernhof unser Auto haben stehen lassen können. Sonne am Himmel und der Wind hat sich zurückgehalten. Nach knapp 1 Stunde war ma auch bei der cabin und haben die Leut getroffen die die letzten 2 Tage dort waren - perfektes Timing! Waren uns auch nicht ganz Unbekannte die ma getroffen habn!
Is auch wieder mal eine sehr schöne Koie! Nach einer Jause gings auch gleich wieder weiter um das schöne Wetter zu nutzen. Anfangs noch durch tieferen Schnee und bald simma dann höher gekommen wo der Wind den ganzen Schnee verblasen hat. Da war die Oberfläche dann hart und
'interessant' geformt - das kann ja noch eine heitere Abfahrt werden! 2 kleine Gipfel hamma dann noch mitgenommen und dann gings - wir haben wie immer natürlich wieder eine super Abfahrt gefunden - gemütlich runter. Eva hat ja so ihre liebe Mühe gehabt mit dem Untergrund. Ideal wars nicht - aber ma muss dennoch sehr zufrieden sein. Eva war auch hier das erste mal mit Langlaufschiern im freien Gelände unterwegs, da haben sich einige Stürze nicht vermeiden lassen - da war sie nicht allzu begeistert davon, in der Loipe is es halt doch ganz was anderes! Und noch eine weltbewegende Neuigkeit gabs -
diesmal keinen Lachs mit Reis zum Abendessen, wie bei den letzten Malen üblich, sondern 'Vafels'. Mir war ja nicht ganz klar was das is, aber ähnlich Palatschinkenteig und dann im Waffeleisen am Ofen ein paar Minuten backen. Dazu dann Topfen und Marillenmarmelade -sehr gut!!!!! Und wie man sehen kann Watten stand natürlich auch wieder am Programm. Šárka is schon mal wieder gespannt was wohl
diesmal Trumpf sein würde. Und noch ein Eintrag für die Geschichtsbücher : Der vermutlich erste "Koie - Schuster" im Watten!!! Martin und ich haben den 9:0 Rückstand noch in einen Sieg umwandeln können. Im letzten Semester hats ja schon einen Schuster gegeben an den ich mich nicht ganz so gern zurückerinnere und das is der 2. hier in Norwegen! Leider gabs keinen Alkohol um das gebührend zu feiern - aber egal - die Vafels waren dafür auch gut geeignet!! ;-)Friday, March 10, 2006
Snowbord og langrenn
Die letzen 2 Wochen waren ja endlich mal idealer Winter hier. Es hat frischen Schnee gebn und seit dem immer Temperaturen knapp unter null Grad und bis -7 Grad tagsüber. Dazu kam dann auch noch massig Sonne. Somit hats dann auch nach 2 Tagen keine vereisten Langlaufloipen gegeben wie sonst üblich, wenn tagsüber gleich wieder mal der Schnee aufgeweicht is. Die Zeit hamma nach unseren Koieturs dann ausgiebig mit Wintersport verbracht. Nach an Haufen frischen Schnee simma an einem Sonntag mal in die 'Bymarka' gefahren zum Langlaufen. Schönes Wetter, bester Schnee - einfach genial! Rund um Trondheim gibts ja mehrere Möglichkeiten langlaufen zu gehn. Die nächstgelegene ist die 'Estenstadmarka' - das ist das Waldgebiet südöstlich vom Trondheim Zentrum. Und da sich Moholt auch im Osten vom Fluss befindet kommt man mit 15min zu Fuss gehen schnell und einfach zur Langlaufloipe. Von da aus is es dann nicht weit zu unserem kleinen Stausee, wo ichs noch immer versäumt hab mal mit die Langlaufschi drüber zu fahren!! Wenn man mal 2 oder 3 Stunden Zeit hat, dann geht man am besten auf den Liåsen. Da geht man erst mal ganz lang bergauf, und das hin und wieder ziemlich steil, aber die Abfahrt ist dann immer nur leichtes Gefälle und die perfekte Belohnung! Für die anderen Langlaufgelegenheiten braucht man dann schon Auto oder Bus. Die Bymarka is das Erholungsgebiet im Westen von Trondheim, und einiges grösser. Das fängt an im Norden mit dem Teil wo auch die 'Studenterhytta', die grösste und einzig bewirtete 'cabin' ist und endet einige Kilometer weiter südlich mit 'Granåsen' - dort wo sich die Schisprungschanze von Trondheim befindet. Dort gibts mehr Variationsmöglichkeiten und fast immer perfekte Bedingungen weil dort auch die Norwegische Nationalmannschaft beim trainieren is - also jeden Tag frisch präparierte Loipen und die Auswahl an Loipen is dort riesengross. Und wie wir das letztes Mal gemacht haben - man kann n der 'Bymarka' durchaus seine eigenen Spuren im frischen Schnee ziehen, was - Gamaschen vorausgesetzt - auch immer schön ist und immer an Powder und Snowboarden denken lässt ;-)
Aber auch snowboarden ist in letzter Zeit nicht zu kurz gekommen, da ich ja auch die Saisonkarte hab - das erste mal im Leben dass ich eine Saisonkarte für ein Skigebiet hab! Das Gebiet am 'Vassfjellet' is zwar nicht besonders gross, aber dafür auch gerade mal 25km entfernt. Dort gibts natürlich durch das Wetter in letzter Zeit auch immer gut präparierte Pisten und unter der Woche findet man sogar noch nachmittags Streifen, wo die Spuren vom Pistengerät ('snow-cat' in englisch) noch frisch sind - einfach herrlich. Aber wer will schon den ganzen Tag auf der Piste rumfahren? Seit kurzem ist auch der Gipfellift geöffnet, der einen ganz nach oben bringt. Dort gibts
normalerweise auch viel Tiefschnee zu finden, aber wenn man nicht früh aufsteht is da schon alles ziemlich zerfahren und macht keinen Spass mehr. Das verleitet dann leicht mal dort zu fahren, wo - aus gutem Grund ;-) - noch nicht viel Spuren im Tiefschnee sind. Da wirds dann steiler und steiler, aber abschnallen und zu Fuss zurück gehen will ma natürlich auch ungern ;-), und irgendwann gehts dann mal 3m senkrecht runter. Das kommt davon wenn schöner Tiefschnee is und man sich nicht auskennt - auch wenns eigentlich überschaubar is dort. Und wenns weder vor noch zurück geht da hab ich mal Snowboard abschnallen müssen, habs runterghaut und hab mich dann am Baum wieder hochziehen können an dem ich schon a Zeitl ghängt bin und überlegt hab was ich jetzt machen sollte. Dann bin ich aussen rum gegangen und des Board is dank des vielen Tiefschnees eh gleich unterhalb im Schnee stecken blieben.Ein anderes Mal wieder schönes Wetter und da hab ich mir gedacht es muss doch noch bessere
Möglichkeiten als die zerfahrenen Stücke und des Steilstück im Wald geben. Also hab ich mich mal Richtung Antenne aufgemacht (da steht a riesen Antennenmast für Radio und Fernsehprogramm - denk mal ungefähr wie am Schöckl nur dass der Mast viel schlanker und mit Seilen am Boden verankert is). Dort sind dann (gottseidank) auch noch 2 Norweger mit Schi und Snowboard unterwegs gwesen, mit denen ich dann die Abfahrt gemacht hab. Und dort gabs wirklich unverspurten
Powder und perfekte Abfahrten, auch wenn des Stückerl dort auch nicht allzu lang is. Die nexten Male konnt ich dort aber nicht hin weils am Gipfel viel zu windig war. Ich hoff aber trotzdem dass sich dort noch einige Abfahrten ausgehn! Und wie man am Bild sieht gibts auch Heli-boarding am Vassfjellet. Den Sinn versteh ich nicht - vom Gipfellift kommt man normalerweise auch überall auf dem kleinen Bergrücken gut hin, aber jeder wie er will!
Möglichkeiten als die zerfahrenen Stücke und des Steilstück im Wald geben. Also hab ich mich mal Richtung Antenne aufgemacht (da steht a riesen Antennenmast für Radio und Fernsehprogramm - denk mal ungefähr wie am Schöckl nur dass der Mast viel schlanker und mit Seilen am Boden verankert is). Dort sind dann (gottseidank) auch noch 2 Norweger mit Schi und Snowboard unterwegs gwesen, mit denen ich dann die Abfahrt gemacht hab. Und dort gabs wirklich unverspurten
Powder und perfekte Abfahrten, auch wenn des Stückerl dort auch nicht allzu lang is. Die nexten Male konnt ich dort aber nicht hin weils am Gipfel viel zu windig war. Ich hoff aber trotzdem dass sich dort noch einige Abfahrten ausgehn! Und wie man am Bild sieht gibts auch Heli-boarding am Vassfjellet. Den Sinn versteh ich nicht - vom Gipfellift kommt man normalerweise auch überall auf dem kleinen Bergrücken gut hin, aber jeder wie er will!Wednesday, February 22, 2006
Rindalsløa koia og masse sol og snø
Es is wieder ziemlich kalt gworden in der Hütte in der Nacht - da fällt früh aufstehn a bissl schwer. Trotzdem samm heut schon vor 9:00 ausm Bett gwesn. Der Blick aus der Hütte hat wieder bestes Wetter versprochen. Dann warma auch bald fertig für die erste Tagestour. Der nächstgelegene Gipfel sollts werden, nicht zu weit weg und nicht zu steil. Ich hab ja diese
Langlauf-Schuppenschi, wo ma eigentlich kein Wachs oder ähnliches aufträgt. Wachs hätt ich heut soundso nicht braucht, aber als es dann steiler wurde, hab ich dann doch vor und hinter dem Schuppenteil in der Mitte vom Schi 'Klister' aufgetragen - ein Kleber damit ma auch im steileren Gelände nicht zurückrutscht. Des Klister wirkt Wunder, auch wenn nicht viel davon am Schi war. Wieder mal perfekte Bedingungen mit Sonne,
fast Windstille und frischem Schnee von der Nacht. Am Gipfel dann a kleine Jause - es wird bei ein frischen Lüfterl am Gipfel doch glei mal kühl. Dann hamma des Klister wieder vom Schi entfernt - ma will ja nicht mit Handbremse den Hang runter. Die Abfahrt war diesmal einiges länger als letztes Wochenende und einfach traumhaft! Frischer Schnee und super Terrain! Aber auch di
e schönste Abfahrt is mal zu Ende. In der Hütte gabs dann zu Mittag wieder Reis, und a Stund später hamma uns wieder aufn Heimweg gmacht. Martin und Sarka haben ja heut um 18:30 noch ein Volleyball Match. Also nach dem Heimkommen
noch a halbe Stunde Zeit, dann hab ich die beiden noch zur Halle gebracht, damits ned allzu viel Stress is. Danach hab ich mal bei einem "Resident Assistent" angerufen weil unser Herd nicht mehr funktioniert hat. Wie vermutet eben eine Sicherung - aber des Kasterl war natürlich abgeschlossen. Nachdem das behoben war ist auch den Palatschinken nach der Koiatur nichts mehr im Weg gestanden. Die nächsten 2 Wochenenden wird dann wohl keine Koiatur geben, aber danach werma uns wieder aufmachen in die Berge!Tuesday, February 21, 2006
Rindalsløa koia (7th koia)
Die letzte Koietur war ja gerade mal eine Woche her, aber der Schnee war gut und die Wettervorhersage nahezu perfekt. Also musste es dieses Wochenende wieder auf eine Koie gehn! Diesmal eine Koia die etwas leichter zu erreichen ist, aber trotzdem auf 400m Höhe liegt, da solls ja dann keinesfalls mehr regnen wenn Niederschlag angesagt is. Die ganze Woche in Trondheim wars windig, aber für Samstag war Schnee und wenig Wind angesagt. Diesmal sollts auch am Samstag a bissl früher losgehn, da der Weg zur Koia diesmal kurz sein sollte und sich auch noch ein Nachmittagsausflug ausgehn sollt. 9:30 hamma uns beim Auto getroffen, dann noch Brennmittel für die
Petroleumlampen beim ICA um die Ecke gekauft, und dann nochmal heim - wir habn Wasser für die Wanderung noch vergessen. Also 10:00 Abfahrt ;-). Nach gut 1,5 h im Südwesten nahe der "Stadt" Rindal angekommen. Das Wetter war nicht ganz so gut. Es war bewölkt und hat auch immer a bissl geschneit. Der Anfang war ein bissl beschwerlich, etwas steil und harter Schnee - aber dann gings schon in gewohnter Manier durch die frisch verschneite Landschaft. Der Weg zur Hütte is ungefähr 3km lang und die Hütte war dank frischer Spuren von unseren Vorgängern leicht zu
finden. Dort angekommen hats a kleine Jause geben und dann simma gleich los zu einer kleinen Runde. Kein Wind dafür stetiger Schneefall. Sehr schöne Gegend wieder mal zum Langlaufen! Eva is noch immer nicht ganz fit, diesmal waren wieder Martin und Sarka und Johannnes, der Lnaglaufschi ausgeborgt hatte. Die Ausrüstung war noch etwas älterer Bauart, und deswegen nicht ganz so leicht in der Handhabung. Johannes war auch nicht viel auf Langlaufschiern unterwegs, da wird das Ganze dann gleich a bissl anstrengend. Viel Bodenkontakt mit allen Körperteilen is da nicht ausgeblieben, aber im Laufe der 2 Tage hat sich alles viel verbessert. Sarka war heut a bissl desorientiert. Johannes war schon recht erschöpft und Sarka meinte wir würden wohl die Richtung noch weiter gehn? Tja das lag aber nur daran dass wir 2 Richtungsänderungen gemacht haben und Sarka gemeint hat wir wären schon wieder in Richtung Hüttete unterwegs ;-). Da hat dann Johannes auch wieder aufgeatment, dass der Plan doch war
wieder Richtung Hütte zurück zu gehn. Mit ein paar schönen Abfahrten gings dann wieder zurück zur Hütte. Das Holz war trocken udn Feuer war schnell gemacht. Auch den Kocher habn wir mit Feuerwerk wieder in Gang gebracht. Und wieder mal gabs traditionell Lachs mit Reis - naja vielleicht sollt ma da doch mal variieren beginnen ;-). Diesmal hielt sich die Müdigkeit in Grenzen und deshalb gabs ausgedehntes Watten und dann acuh noch eine neues deutsches Kartenspiel: Doppelkopf. Is auch für vier Spieler - aber sehr empfehlenswert!
wieder Richtung Hütte zurück zu gehn. Mit ein paar schönen Abfahrten gings dann wieder zurück zur Hütte. Das Holz war trocken udn Feuer war schnell gemacht. Auch den Kocher habn wir mit Feuerwerk wieder in Gang gebracht. Und wieder mal gabs traditionell Lachs mit Reis - naja vielleicht sollt ma da doch mal variieren beginnen ;-). Diesmal hielt sich die Müdigkeit in Grenzen und deshalb gabs ausgedehntes Watten und dann acuh noch eine neues deutsches Kartenspiel: Doppelkopf. Is auch für vier Spieler - aber sehr empfehlenswert! Sunday, February 12, 2006
Lynhøgen koia & 200.000th kilometer
Eigentlich wollt ma ja heute früh aufstehen, um den schönenn Tag zu nutzen, ganz is draus leider wieder mal nix worden ;-). Mehr oder weniger früh kurz nach 10 Uhr nach einem kleinen Frühstück hamma uns dann zur Morgentour aufgemacht - Langlaufen ohne Rucksack is ja gleich viel besser! Wieder durch die frisch
verschneite Landschaft - allerdings auch ein paar eisige Stellen waren auf dem Weg zum Gipfel dabei. Nach weniger als 1,5 Stunden sind wir aber dann auch schon dort angekommen. Die Freude über den Rückweg hielt sich stark in Grenzen, aber gottseidank haben wir dann auf der anderen Seite vom Gipfel die perfekte Abfahrt gefunden! Gerade die richtige Steilheit und ohne Eis - einfach perfekt. Kurz nach 12 waren wir dann schon auch wieder zurück in der Koia. Wir hatten ja noch Reis übrig von gestern, und Olivenöl war ja auch noch in rauen Mengen vorhanden. Also Pfanne auf den Kocher - das ist das erste Mal dass wirs geschafft habn einen dieser Kocher anzuwerfen - was allerdings auch jedesmal mit einem kleinen Feuerwerk angefangen hat ;-). Viel Olivenöl in die Pfanne, dazu dann den Reis erwärmen und zum Schluss noch Käsescheiben drüber und schmelzen lassen, und fertig ist ein perfektes Reis-Recyclings-Gericht! Wirklich schmackhaft und sättigend! Dann haben wir die Koia sauber gmacht und uns
wieder auf den Rückweg gemacht. Diesmal sind wir in Richtung des zugefrorenen Sees losgegangen, um nicht 2 mal den gleichen Weg zu gehen. Dort sind wir dann wieder einer Snowscooter Spur gefolgt die dann später wieder zur anderen führen sollte. Wieder mal eine optimale Spur mit ein paar Steigungen und Abfahrten dabei. Und zum Schluss gabs dann noch eine steile Abfahrt - die Snowscooter Spur entlang. Ich hab 7:30 für die 2,5km lange Strecke gebraucht - die anderen waren da einiges schneller. Aber immerhin haut des jetzt mit die Langlaufschiabfahrten auch schon besser hin. Unten angekommen dann wieder zu Fuss zum
Auto zrück - und obwohls sich am Anfang nicht so angehört hat, das Auto hat sich beim ersten Mal problemlos starten lassen, obwohl es eine eiskalte Nacht war. Und auf dem Weg zurück, wenige Kilometer vor dem Trondheim Airport ist is es dann geschehen - der 200.000. km is mit dem Mazda
zurückgelegt worden - das muss natuerlich mit Foto dakumentiert werden!! ;-) Natürlich nicht während der Fahrt! Am Abend gabs dann wieder das obligatorische After-Cabintrip-Dinner: Paltschinken! Und ein perfektes Koia Wochenende ist wieder einmal zu Ende gegangen.Saturday, February 11, 2006
Lynhøgen koia (6th koia)
Lang is her - es is wieder mal Zeit für eine Koiatur. Die grossen Koias waren leider schon alle gebucht - deshalb hamma uns dann für eine 4 Personen Koia entschieden. Martin's Bruder war wieder mal zu Besuch - er war ein paar Tage verkühlt, ich war auch nicht ganz gesund und deshalb hamma erst spät eine Koie reserviert. Diesmal habn wir uns entschlossen nur von Samstag bis Sonntag auf die Koia zu fahren. Wir wollten uns früh am Samstag aufmachen - tja ich glaub schlussendlich is es dann nach 10:00 gewesen als wir losgefahren sind ;-). Die Fahrt führt in den Südosten von Trondheim. Die Koia wär ja nur 35km Luftlinie von Trondheim entfernt, da sie allerdings südlich von einem See liegt, wo nicht mehr so viele Strassen zu finden sind, hat sich die Strecke auf 100km ausgedeht. Das Auto is ja heuer schwer zuverlässig, hat mich beim Starten noch kein einziges Mal im Stich gelassen - ich frag mich wo genau der Mechaniker
da Hand aufgelegt hat. Kurz nach 12:00 simma dann auch auf der verschneiten Strasse am Seeufer. Da gibts dann die ersten Probleme, da ich keine Schneeketten hab - es hat ja auch noch frisch geschneit in der Nacht. Eine Kurve scheint zu eng zu sein, und dann simma auch schon mit der Schneewand gstanden mitn Auto - gottseidank war ja genug Schnee da! Das Rausschieben hat dann aber überraschenderweise einfach geklappt. Da gleich anschliessend eine Felswand war, simma auch nur einen halben Meter im Schnee gesteckt. Die nächste Steigung hat dann auch nur geklappt da die anderen 3 ausgestiegen sind. Was ich ja noch nicht verraten hab, wer diesmal alles dabei war! Martin und Sarka, Dedek - der Bruder von Martin der zu Besuch war und ich - Eva hat wohl zu
fleissig trainiert und Probleme mit der Hüfte gehabt - da tut langlaufen dann gar nicht so gut. Lang hats dann nicht gedauert und die nächste unüberwindbare Steigung war da - da hat gar nichts mehr geholfen - ausser Schneeketten, wenn ich welche mitgehabt hätt ;-). Dann wollt ich die Steigung nochmal allein probiern - beim Rückwertsrunterfahren hab ich dann einmal ein bisserl zu stark gebremst und wir habn uns schon um 180 Grad gedreht und sind in der Leitplanke gestanden. Wieder mal genug Schnee da - sodass alles mit Anschieben wieder heil auf die Strasse gekommen is. Kein Kratzer! Dann kam auch locker ein VW Kombi mit Allradantrieb die Steigung entgegen und die Fahrerin hat gefragt wo wir denn hin wollten. Sie hat dann gemeint dass der Parkplatz eh nicht mehr weit weg is. Also habn wir beschlossen das Auto bei der nächsten Gelegenheit abzustellen und den Rest der Strasse zu Fuss zu gehn.Also hamma gleich mal die Langlaufausrüstung unter die Füsse geschnallt und sind die geräumte, aber schneebedeckte Strasse hinunter zum Parkplatz gefahren. Da meine Langlaufkünste noch eher bescheiden sind, hats mich gleich 2x auf die Strasse ghaut - das war doch eher schmerzhaft!! Am Parkplatz angekommen, haben wir festgestellt, dass das eigentlich nicht der Parkplatz ist den wir suchen. Die folgende gebührenpflichtige Strasse sollte dorthin führen. Auf der waren allerdings 20cm Neuschnee und eine frische Schneemobilspur! Da nützt einem wohl nicht mal ein Geländewagen. Die Langlauftour zur Hütte
wird also doch länger ausfallen als die angegebenen 2h. Das steile Stück bergauf konnten wir der Schneemobilspur folgen - perfekt! Nach 2,5 Stunden sind wir dann auch am frisch verschneiten "Winterparkplatz" angekommen. Da war sicher schon lang kein Auto mehr. Von da an gings dann ohne Schneemobilspur durch die frisch verschneite Lanschaft. Unbeschreiblich!!!Nach knapp 4h sind wir dann an unserer Koia angekommen. Diesen Abend gabs wieder mal das Koia Standardgericht - Lachs mit Reis - sogar noch mit Olivenöl mit Zitrone, das uns Vorgänger dagelassen haben. Danach noch a paar Runden Watten und früh ins Bett gehen nach einem sehr schönen aber auch anstrengenden Tag! Heute hab ich auch des erst Mal eine Karte hinzugefügt wo man die Route sehen kann, die wir gegangen sind. GPS sei dank! ;-)